YAAM

Seit 1994 brachte das Team um den 2018 verstorbenen Ortwin Rau mit dem „Young African Art Market“ (YAAM) afroamerikanische Lebenskultur nach Berlin. Jugendliche warfen zuerst hinter der Arena in Treptow Körbe auf den Basketballplatz, Besucher chillten in Liegestühlen und knabberten an karibischem Food, Street Art-Talente verewigten sich mit Graffiti und abends und am Wochenende legten im YAAM DJs wie Barney Millah Dancehall, Reggea und andere afroamerikanische Stile auf.

Musikalisch ist im YAAM Musik mit afroamerikanischen und karibischen Wurzeln angesagt: Reggae, Dancehall, Hip-Hop, Grime, Bassmusik und gelegentlich Drum’n’Bass. Aus der Szene entstanden später Chartstürmer wie Seeed und Culcha Candela. Auf dem YAAM-Gelände gibt es eine Street Art-Gallery, Foodtrucks und Platz für sportliche Aktivitäten wie Streetball, Footbag, Soccer, Skateboarden und Klettern. Präsent ist das YAAM auch außerhalb der eigenen Venue – wie beispielsweise mit Trucks auf dem „Karneval der Kulturen“ und einer eigenen Bühne auf dem MyFest.

Das YAAM teilt mit vielen andere Kulturorten Berlins das gleiche Problem: ess wurde mehrfach durch Bauprojekte verdrängt, die auf teuren Grund Betongold errichten wollen. Das letzte Mal wurde der Club 2012 gekündigt und musste sein Gelände an der East Side Gallery räumen. Seitdem residiert das YAAM auch dank einer öffentlichen Kampagne auf dem Gelände der ehemaligen Maria am Ostbahnhof an der Schillingbrücke am Spreeufer nahe des Ostbahnhofs. Noch ist nicht alles verwirklicht, was sich das YAAM-Team beim Umzug vorgenommen haben: geplant ist eine Umgestaltung des Geländes mit Basketballplätzen und einer Spreeterasse – die Baugenehmigung und Finanzierung seitens des zuständigen Stadtbezirkes Friedrichshain/Kreuzberg steht noch aus.

Mehr Infos zum YAAM auf der Seite des Projekts.

(Stand: Juli 2018)

YAAM, An der Schillingbrücke 3, Berlin
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