BLN.FM-Spezial: Wie klingt Fritz Kalkbrenner, wenn er nicht singt?

Camille Blake
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In der „Berlin Calling“-Hymne „Sky and Sand“ sang Fritz Kalkbrenner 2008 das hedonistische Lebensgefühl des Berliner Feier-Untergrunds. Und verließ diesen danach ebenso wie sein Bruder Paul in Richtung Mainstream. Dort machte er es sich gemütlich mit melodischem Elektro-Pop mit Soul-Elementen: das gab dann auch Airplay im „normalen“ UKW-Radio mit „Back Home“ und „Facing the Sun“ und Deals für Werbeclips. Markenzeichen: Fritz singt gefühlvoll und weltverloren mit seiner markanten Stimme. Doch gerade davon verabschiedet sich der Berliner auf seinem neuen Album „Drown“! Einsilbiger Albumtitel, instrumentelle Musik – und auf dem Cover kein Porträt, sondern eine abstrakte Farblandschaft. Was ist denn da los? Kehrt Fritz Kalkbrenner nun zurück zu den Wurzeln – weg von der radiotauglichen Techno-Softpop hin zum minimaleren, clubtauglichen Sound? Raus aus dem Radio, rein in die Hörgange von Clubgehern und Auskennern?

Warum er diesen Wandel gewagt hat und ob wir ihn bald im Berghain hören werden verriet er uns im Interview. Außerdem hört ihr natürlich auch gleich, wie das neue Album klingt.

Das wird gespielt:

  1. Enter
  2. Run
  3. #1
  4. Drown
  5. Ride
  6. Fall
  7. Seek
  8. #3
  9. Bleed
  10. Play
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