Open Air-Verbot in Kiekebusch

feel festival kiekebusch see

„Artlake“, „Greenwood“, „Hardwax“ – auf dem Gelände am Kiessee Kiekebusch bei Schönefeld fanden in den letzten Jahren zahlreiche Open Airs statt. Doch für 2016 ist erstmal Ruhe. Die zuständige Gemeinde Schönefeld bei Berlin stellte dem Betreiber des Geländes Bert Greif eine Unterlassungserklärung für das Open Air zu, das am  17.-18. September 2016 mit den Gebrüdern Teichmann, Perera Elsewhere und Phon.o die Saison abschließen sollte.

Grund für das Verbot ist eine hohe Anzahl von Beschwerden von Bewohnern anliegender Ortschaften über basslastigen „Lärm“, die nach zwei kleineren Veranstaltungen diesen Sommer 2016 bei den Behörden eingingen. Betreiber Bert Greif sagt, er habe sich genau an die Vorgaben gehalten, welche ihm von der Gemeinde gemacht werden. Lärmmessungen mit amtlich bestellten Prüfern haben keine Überschreitung der zulässigen Messwerte ergeben. Die Anlagen auf den Partys waren eingemessen und gesichert.

Mögliche Konsequenzen für 2017: weniger Veranstaltungen auf dem Gelände, sowie zusätzliche Lärmauflagen und Messpunkte. Doch Gelände-Betreiber Bert Greif ist optimistisch, dass es nicht dazu kommt. Er hat gegen die Unterlassungserklärung vor Gericht Widerspruch eingelegt und erwartet derzeit, dass er Recht bekommt.

(Foto: Feel-Festival 2013, Promo)

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