Platte der Woche: Bibio verbreitet Frühlingsgefühle mit „A Mineral Love“

Bibio A Mineral Love Album Cover

Neue Bibio-Alben erscheinen traditionell im Frühling. Und warum auch nicht? In keiner Jahreszeit wäre seine Musik besser aufgehoben: Klänge aus Gitarren und Keyboard verbinden sich zu warmen Flächen, die Melodien wirken noch etwas verschlafen und dennoch beleben die sanften Beats. All das gibt es auch auf „A Mineral Love“ (Warp Records) wieder zu hören.

Darüber hinaus haben sich jedoch ein paar Sachen geändert. Der Folk-Opener „Petals“ erinnert zwar an Sufjan Steven und spannt damit zunächst den Bogen zu Bibios introvertiertem letzten Album „Silver Wilkinson„. Doch bereits der nachfolgende Song, der den Titel des Albums trägt, verrät, dass der englische Produzent zuletzt offenbar einen Faible für den Soul der 1970er und R&B der frühen 1980er entwickelt hat. Und mit „Why So Serious?“ wagt sich Bibio sogar ein wenig in Prince-Gefilde vor.

Außen vor bleibt hingegen Bibios Liebe zum Glitch, in Musik übersetzte technische Störgeräusche, die seine bekanntesten Alben „Ambivalence Avenue“ und „Mind Bokeh“ durchzogen. Anderes hingegen ist geblieben, Fans werden Bibios charakteristische Verschmelzung von Folk, Indie Pop und Downtempo in Tracks wie „With The Thought Of Us“ und „Gasoline & Mirrors“ wiederfinden.

Bibios Album hat also für alle etwas zu bieten – sonnige Frühlingsgefühle sind auf jeden Fall garantiert.

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(Foto: Bibio – A Mineral Love, Album Cover, Promo)

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