Platte der Woche: Guy Andrews verleiht Zeit und Raum ganz neue Bedeutung

guy andrews_our spaces

Guy Andrews bisherige Veröffentlichungen setzten ihren Schwerpunkt mehr oder weniger auf Post-Rock, Techno oder Ambient. Bei seinem Debütalbum „Our Spaces„, veröffentlicht auf Houndstooth, legt sich Andrews diesmal auf keines der Genres fest. Vielmehr lässt er sie gleichberechtigt zu einer melancholischen Synthese verschmelzen. Melodiöse Gitarrensounds, perkussive Drum-Patterns und verzerrte Synthesizer-Maschinen leiten dabei durch verschiedene Emotionen. Dafür schob er in den letzten zwei Jahren alte Produktionsmuster in den Papierkorb, was Platz für eher experimentelle Arrangements ließ. Ob man „Our Spaces“ eher als aggressiv oder trübsinnig empfindet, sollte jeder selbst bei seiner Reise durch die weite Klanglandschaft herausfinden.

Ihr hört Tracks von Guy Andrews neuem Album „Our Spaces” im lau­fen­den BLN.FM-Programm und jeden Wochen­tag 9:15, 14:15 und 21:15.

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