Kinohighlights im März: Dreimal Düsternis

Batman v Superman, ComicCon Poster

„Batman V Superman: Dawn Of Justice“ – Der Kampf der Titanen

Kein Film dürfte dieses Jahr wohl gleichsam sehnlicher erwartet und argwöhnischer begutachtet werden als „Batman V Superman“. Schließlich wurde bereits Supermans Einstand in „Man Of Steel“ 2013 vom Publikum äußerst zwiespältig aufgenommen. –  Superman (Henry Cavill) hat im Vorgänger zwar die Zerstörung der ganzen Erde verhindert, doch dafür halb Metropolis in Schutt in Asche zurückgelassen. Auch wenn Superman immer noch zahlreiche Fürsprecher hat, regt sich unter der Führung von Bruce Wayne alias Batman (Ben Affleck) Widerstand gegen den Mann aus Stahl. Diese aufgekochte Stimmung nutzt der exzentrische Unternehmer Lex Luthor (Jesse Eisenberg), um beide Superhelden zum Kampf gegeneinander aufzustacheln. Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein, ob Regisseur Zach Snyder („300“) mit seinem Gipfeltreffen der Superhelden Comic-Fans und Blockbuster-Enthusiasten in aller Welt überzeugen kann: neben den beiden Titelfiguren treten auch noch Wonder Woman, Aquaman, The Flash und Cyborg auf. (Kinostart: 24. März)

 

„Son Of Saul“ – Kampf um einen würdevollen Tod

Der große Preis der Jury beim weltbesten Filmfestival in Cannes, ein Golden Globe und ein Oscar für den besten fremdsprachigen Film: Das ungarische Holocaust-Drama „Son Of Saul“ räumt seit fast einem Jahr bei jeder größeren Preisverleihung ab. Der Film erzählt die Geschichte des Auschwitz-Gefangenen Saul Ausländer, der als Teil eines Sonderkommandos die Leichen des Vernichtungslagers in Krematorien verbrennen soll. Das seelische Martyrium dieser Arbeit erträgt Saul nur weil er die Leiche eines kleinen Jungen „als seinen Sohn annimmt“. Statt ihn zu verbrennen plant er das Kind gemäß jüdischer Sitte menschenwürdig zu beerdigen. Kein Film für den Spaß zwischendurch, aber mehr als 20 Jahre nach „Schindlers Liste“ ein Statement für die Unbedingtheit der Menschenwürde. (Kinostart: 10. März)

 

„Raum“ – Kampf um Freiheit

Seit 7 Jahren lebt Joy (Brie Larson) in dem kleinen Garten-Schuppen des Mannes, der sie einst entführt hat. Dort hat sie ihren Sohn Jack geboren. Doch als Jack älter wird, macht er Joy zunehmend die Unfreiwilligkeit ihrer Gefangenschaft bewusst. Joy schöpft neuen Mut und plant nach all den Jahren die Flucht. Hauptdarstellerin Brie Larson bekam für ihre Darstellung 2016 den Oscar. Zurecht, denn der Film überzeugt mit fantastischen Hauptdarstellern und einem berührenden Erzählton, der trotz der Schwere des Themas nie den letzten Funken Hoffnung verliert. (Kinostart: 17. März)

 

(Foto: Batman v. Superman, Comiccon Poster)

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