Clubkultur hilft Geflüchteten: Was kommt nach der Spontanhilfe?

Flüchtlinge, Mitternachtstalk, Refugees

Über 100.000 Flüchtlinge vor allem aus dem Nahen Osten leben mittlerweile neu unter uns. Auch Clubkultur und Nachtschwärmer wollen den Geflüchteten helfen. Die Plus1-Kampagne kassiert bei Partybesuchern und Gästelistenschnorrern Spenden, um damit die Arbeit von Initiativen wie „Moabit hilft“ finanziell zu unterstützen. Nun startet mit CreAid eine Initiative, die Flüchtlinge und Berliner Musikszene zusammenführen will. Idee: Die Warterei in den Massenankünften ist eintönig, die Menschen zum Nichtstun verdammt. Das muss nicht sein, denn die Menschen bringen Kultur und Talent mit, welche ihnen die Möglichkeit geben, das auszudrücken, was sie erlebt haben und was sie bewegt. Die CreAid-Initiative will ihnen dabei helfen, indem es Räume und Instrumente zum Proben und für Konzerte organisiert und Kontakte zu Berliner Musikern, Radios und Studiobetreibern herstellt. Mit dabei sind die Landesmusikakademie, Riverside Studios, Flux FM, Berlin Music Commission und eine weitere Mischung aus städtischen und kommerziellen Mitspielern.

Reicht das aus? Wie sieht es generell mit der „Willkommenskultur“ der Nachtschwärmer und Clubs aus? Was kann die „Feiergemeinde“ tun, damit Geflüchtete nicht nur ankommen, sondern ein neues Zuhause finden können? Raimund Reintjes von der Berliner Clubcommission stellte diese Fragen letzte Woche CreAid Berlin, Krachtigall und „Rebellion der Träumer“-Veranstalter Schmeckefuchs in einer Diskussionsrunde im Berliner Club Mensch Meier. Hört hier das Interview mit BLN.FM, in dem er zusammenfasst, wie Partymacher Flüchltingen helfen wollen.

(Foto:Konrad Lembcke, CC-BY-NC-2.0)

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