Schwul in der Hauptstadt-CDU – Fast allein unter Heteros

Oliver Runge CDU Junge Union LSU

Die katholischen Iren haben’s vorgemacht: im Mai haben sie mehrheitlich dafür gestimmt, dass Partner gleichen Geschlechts die Ehe eingehen können. Doch in Deutschland ist es noch nicht soweit. Weil sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Partei, die CDU, schwer tun mit der vollständigen Gleichstellung, bringen jetzt drei Bundesländer ein Gesetz ein, welches homosexuelle Partnerschaften gleich stellen soll. Am 12. Juni stimmt der Bundesrat ab. Doch Berlin votiert nicht für die Homo-Ehe, denn der Berliner Koalitionspartner CDU will seine Mitglieder nicht vergraulen. Also will Innensenator und Landeschef Frank Henkel erstmal seine Mitglieder zu der „emotionalen Frage“ diskutieren lassen.

Doch auch in der CDU gibt es homosexuelle Mitglieder, die für ihre Rechte eintreten. Einer von ihnen ist Oliver Runge, Vorsitzender der Jungen Union im Berliner Stadtteil Pankow. Er und andere homosexuelle CDU-Mitglieder haben sich in der LSU zusammengetan. Seine Mission: er will mit Gleichgesinnten die Konservativen von einem „Ja“ zur Homo-Ehe überzeugen. Wie er das schaffen will, erzählt er BLN.FM im Interview.

(Foto: Oliver Runge, privat, mit freundlicher Genehmigung)

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