Berliner Flatrate für Busse und Bahnen: Idee mit Hindernissen

U Bahn Öffis Berlin Flickr Jaan-Cornelius K. (CC BY-SA 2.0)

Bahn und Bus fahren für alle – und das ohne Fahrschein! Das ist die Vision der Berliner Opposition. Bereits im März stellten die Grünen ihr „Bürgerticket“ vor. Alle Berliner sollen 15 Euro monatlich bezahlen und können dann den ganzen Tag durch Berlin fahren – außer zur Rush Hour zwischen 7 und 10. Seit letzter Woche hat auch die Linkspartei ein ähnliches Konzept: 30 Euro durchschnittlich soll ihre Flatrate für Berlins öffentliche Verkehrsmittel kosten. Zahlen soll jeder Einwohner Berlins, egal ob er Busse und Bahnen nutzt oder nicht. Der einzelne Betrag soll sozial gestaffelt nach Einkommen sein. Vielnutzer von Bus und Bahn sparen, Auto-Fans legen drauf. Bei denen ist schon die Rede von einer neuen GEZ: diesmal für Busse und Bahnen.

Klaus_Lederer, 2011, wikicommons, Fraktion Die Linke Bundestag Die Berliner Linken finden das Konzept der „Öffi-Flatrate“ hingegen solidarisch. Doch es gibt einige Fragen, die auch vor der Einführung einer Flatrate bedacht werden sollten: Wie viel mehr sollen Manager im Verhältnis zu alleinerziehenden Hartz IV-Muttis zahlen? Und kommt genug Geld in die Kassen der Verkehrsbetriebe, damit sie die zusätzlichen Fahrgäste transportieren können, welche die Flatrate anlocken soll? Und wie sieht’s mit Pendlern und Touristen aus? Viele Fragen zum Flatrate-Konzept: Klaus Lederer, der Vorsitzende der Berliner Linken, soll sie uns im Interview beantworten.

(Foto: Jaan-Cornelius K. (CC BY-SA 2.0) / Linksfraktion (CC BY 2.0))

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