Vom Zauberland nach der Mauer

Todesstreifen
Todesstreifen im Norden Berlins, 1993

Früher war alles besser in Berlin“, hört man immer wieder von Zeitzeugen der turbulenten Jahre nach dem Mauerfall. Leerstehende Häuser wurden zum Spielplatz für Abenteurer und Neugierige. Jetzt erscheint mit „Berlin Wonderland Photography Wild Years Revisited, 1990–1996″ ein Bildband, in dem diese Momente der Freiheit festgehalten wurden. Auf 24o Seiten gibt er Einblicke in verschiedene Szenerien von Hausbesetzung bis Kunstperformance. Viele Bilder entstanden um das Kunsthaus Tacheles herum. Neben Alltagsszenen aus Berlin-Mitte dokumentieren die Fotos auch, wie kreative Menschen Leben in Abbruchhäuser bringen. Der Bildband ist bereits seit Mai 2014 erhältlich. Die Fotos aber gibt es noch bis 22. November in den Sophie-Gips-Höfen in einer Ausstellung im Rahmen des „Europäischen Monats der Fotografie“ zu sehen.

"Mutoid Waste Company" & "DNTT" Kunstperformance, 1992
„Mutoid Waste Company“ & „DNTT“ Kunstperformance, 1992
Berlin Baustelle 1993
Baustelle in Berlin Mitte, 1993
Kinzigstraße
Hausbesetzung in der Kinzigstraße, 1990

 Sophie-Gips-Höfe, Sophienstraße 21, 16. Oktober bis 22. November 2014,  Montag–Samstag 12–18 Uhr, U-Bahn: Weinmeisterstraße

(Fotos: Philipp von Recklinghausen, Stefan Schilling/bobsairport, aus „Berlin Wonderland“, Verlag Gestalten 2014)

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