Wer verhindert Farbe und Unordnung in Berlin?

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Das Atelierhaus in der Storkower Strasse 118 ist eine hässlich-graue Ostplatte: vorn Industrie, hinten der S-Bahn-Ring. Mittlerweile arbeiten schon einige Künstler im ehemaligen Verwaltungsgebäude, gelegentlich gab es bereits Ausstellungen. Da steckt aber noch eine Menge Entwicklungspotential für die Zukunft drin, sagte sich Party-Netzwerker Jens Hohmann. Der stellte am 13. September ein kleines Open Air auf die Beine, mit dem die Gestaltung der Fassade durch Street Art-Painter gefeiert werden sollte. Das Ganze sollte nur der Anfang sein;  auf dem Gelände sollte noch mehr Clubkultur etabliert werden. Doch am 13. September war leider schon frühzeitig Schluss: nach mehreren Anzeigen beendete die Polizei die Party. Nicht so fein: angeschwärzt wurde das Open Air nach ersten Infos nicht von lärmempfindlichen Nachbarn. Doch bis dahin war es schön! Die Fotos von Robert Herhold beweisen es.

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(Foto: Robert Herhold /BLN.FM war als Medienpartner bei dem Open Air mit dabei.)

3 Kommentare zu „Wer verhindert Farbe und Unordnung in Berlin?

  1. is na nett… nicht.

    aber dieses konkurrenzverhalten ist doch nichts neues. es gab da mal so einen ausrangierten holzkohlekahn ’spreekind‘. der lag so ziemlich ggb dem badeschiff/hoppetosse. da kamen auch immer beschwerden, jedoch nicht von anwohnern…

  2. nunja, wer unter dem Deckmantel von Streetart n Rave anzettelt ist nun mal auch selber schuld. Fands nicht so laut, aber doch unpassend, wenn es darum ging bilder anzugucken. da die leute eh schon da waren fragte ich mich wieso dann so ein Disco beballer sein muss. (ist ja nicht so, dass man ne 4 on the floor sonst nicht in der stadt hätte. bzw. erfahrung mit polizei haben wir hier immer)

    in dem sinne, bilder gerne, lasst die kopfhörer zu hause und wählt mal bissel besser musik aus.

    PS: die beschwerden kann ich verstehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Mandy, das war von Anfang an langfristig als Streetart mit ANSCHLIEßENDEM Open Air geplant und angekündigt. Außerdem auf Privatgelände, und in keinster Weise ruhestörend. (Wie auch die Polizei eingestehen musste, hinterm Haus auf der Straße hat man nix mehr gehört.) Das war einzig und allein Missgunst der Leute, die an dem Abned nebenan ne Cluberöffnung veranstaltet haben.

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