New Level: Literaten erfinden Computerspiele

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Computerspiele sind nicht nur hirnloses Rumgeballer auf Pixel-Klumpen. Sondern sie erzählen Geschichten auf eine ganz neue Art: sie geben Spielern die Möglichkeit, in eine Story einzutauchen und sie mitzubestimmen. Das haben auch die Veranstalter des ehrwürdigen„Internationalen Literaturfestivals“ in Berlin gecheckt. Und haben sich deshalb entschlossen, Computerspiele und „traditionelle“ Literatur beim Projekt „New Level“ aufeinander treffen zu lassen. Vorgestellt werden Spieleentwürfe von internationalen Autoren wie Ulrike Draesner, Ryad Assani-Razaki, Assaf Gavron und vielen mehr. Befreit von Marktzwängen, Denk- und Spielgewohnheiten, werden die Ideen dann zusammen mit Spieleexperten,  Kultur- und Medienwissenschaftlern auseinander genommen.

Thomas Böhm ist Programmleiter vom Literaturfestival und steckt hinter dem Projekt. Als er jung war, hat er auch gespielt – doch dann gab er als Student das Spielen auf, um sich ganz auf das Lesen zu konzentrieren. Doch von Computerspielen ist er immer noch fasziniert – und teilt dieses Gefühl mit vielen anderen Schriftstellern. Wie eine gemeinsame Zukunft von Computerspielen und Literatur aussehen könnte, verrät uns Thomas Böhm im Interview.

„New Level“, 10. bis 20.9.2014, Haus der Berliner Festspiele, Schaperstrasse 24,  Berlin-Wilmersdorf, U-Bahn: Spichernstrasse, sowie im Computerspielemuseum, Karl-Marx-Allee 93a, Berlin-Friedrichshain, U-Bahn: Weberwiese. Der Eintritt ist frei. Das komplette Programm findet ihr auf der „New Level“-Seite.

(Foto: Screenshoot „Limbo“ Playdead Studios)

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