Jungle-Produzenten zünden die Amenbreak-Bombe auf Soundcloud

Etch / Promo

Jungle ist wieder „in“. Bereits seit mehr als einem Jahr kündigte sich das Revival durch Künstleralben an, auch das Klassiker-Label Metalheadz veröffentlicht wieder regelmäßig – doch mittlerweile gibt es auch eine „Revolution von unten“. Die Anzahl der hochgeladenen Jungle-Tracks auf soundcloud hat in den vergangenen zwei Wochen rapide zugenommen. Grund dafür ist der #Junglewar. Der geht so: ein Produzent lädt einen unveröffentlichten Jungle-Track auf soundcloud hoch. Im Titel erwähnt er den Herausforderer und nominiert die nächsten drei Kandidaten, die einen Track abliefern müssen. Klingt doch verdammt nach der viralen „Icebucket“-Challenge, die vor einem Monat die sozialen Netzwerke lahmlegte.

Wer mit dem Jungle-Krieg angefangen hat, weiß keiner so genau. Beteiligt haben sich Produzenten wie Sully, Etch, Ipman, Filter Dread und epoch, die auch die meisten Klicks sammelten. Auf dem DZR intel-tumblr findet ihr die Hits der Challenge. Wer bei diesem „Krieg“ mitmachen will, sollte eine spezielle Sorte von Humor haben. Battle-typisch verwursten die Teilnehmer in ihren Tracks militante Samples wie „Kill em’!“, „Oh boy, You Gonna Die tonight“ oder beschimpfen sich.

Ganz neu ist so ein viraler Wettbewerb nicht. Der „Grime-War“ verhalf 2013 einem Bassmusik-Subgenre ins Rampenlicht zurückzukehren. Gleiches Prinzip – anderes Genre. Mal sehen, wie nachhaltig dieses Jungle-Revival ist.

(Foto: Etch / Promo)

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