Was bringt „.berlin“?

richard meng beim besuch eines stadtteilladens, 2009, by be berlin, flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Berlin ist sexy. Ist es aber wirklich so sexy, dass es gleich eine Domain-Endung „.berlin“ braucht? Seit drei Tagen gibt es die Endung für Webseiten – und nach Angaben des Verkäufers dotberlin haben schon Unternehmen wie Google, Apple und Yahoo ihre Endungen .berlin registriert. Zu sehen ist aber noch nichts. Wer seine Seite auf .berlin enden lassen will, der zahlt zwischen 35-70 Euro pro Jahr.

Doch wie funktioniert das Ganze und was hat der Berliner Senat damit zu tun? Wie Senatssprecher Richard Meng (Foto) im Interview mit BLN.FM erklärt, steht dahinter ein Deal, der nicht ganz ohne Risiko ist. Denn damit dotBerlin starten konnte, hat Berlin dem Unternehmen immerhin einen hohen sechstelligen Betrag zukommen lassen. Die Stadt Berlin steckt kein Geld in das private Unternehmen. Sie gibt nur den Namen für die Domain, die das private Unternehmen nutzen darf. Die Stadt bekommt zuerst jährlich einen sechsstelligen Festbetrag, hinterher einen Anteil an dem Gewinn. Ob es Berlin dabei helfen kann, die Schulden zu tilgen, dass wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Wieviel Geld genau wohin fließt, das sagt Richard Meng im Interview mit Tim Thaler.

(Das Inter­view ist ein Mit­schnitt aus der Sen­dung „Live”, diens­tags und don­ners­tags ab 16 Uhr auf BLN.FM)

(Foto: Richard Meng, Be Berlin, (CC BY-NC-SA 2.0))

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