Bibio – Silver Wilkinson

Bibio - Silver Wilkinson

Hippie-Folk-Songs, tanzbare Sampling-Tracks und sphärisch-dunkle Electronica-Stücke auf einem Album? Auf „Silver Wilkinson” stehen sanfte, unbeschwerte wie auch tief-melancholische Stimmung nebeneinander. So finden sich auf diesem Album sowohl an Kings of Convenience erinnernde Gitarrenlieder wie „Raincoat” als auch dunkle Elektronik wie „Business Park” und belebende Sampling-Tracks wie „You”.

Hinter Bibio steckt Stephen Wilkinson. Er selbst sagt im Magazin „Fader„, dass die Vielseitigkeit seines Albums Absicht ist: Sie kommt zustande, weil er das Album wie einen Film gestaltet, bei dem nach aufgeregten Teilen ruhigere folgen. Dieser Eindruck verstärkt sich durch Wasserplätschern, Regen, Kirchenglocken, Klacken wie beim Umdrehen einer Kassette, dumpfe Gesprächsfetzen, Klängen von Gartenwerkzeugen und viele anderen Aufnahmen, die er in die Tracks einarbeitete. Solche Beats, die aus Alltagsgeräuschen gewonnen wurden, sind die Handschrift Bibios – und sorgen dafür, dass Rhythmen und Sounds auf „Sylver Wilkinson“ charakteristisch rumpeln und scheppern.

Obwohl aufeinanderfolgende Songs unterschiedliche Stimmungen haben, gehen sie organisch ineinander über. Auch wenn ein Track wie das funkige „You” mit seinen Samples heraussticht, wird es sanft eingeleitet und immer wieder auf den charakteristischen E-Piano-Sound des Albums zurückgeführt. Der prägt das, was die Bibio-Tracks gemeinsam haben: die verträumte Stimmung. Wer an einem entspannten Sommertag seine Ohren mal vom Techno entspannen will, ist bei „Silver Wilkinson“ sehr gut aufgehoben.


Tracklist:

  1. The First Daffodils
  2. Dye the Water Green
  3. Wulf
  4. Mirroring All
  5. À tout à l’heure
  6. Sycamore Silhouetting
  7. You
  8. Raincoat
  9. Look at Orion!
  10. Business Park
  11. You Won’t Remember…

Eine Kommentar zu „Bibio – Silver Wilkinson

  1. Bon j'ai ma réponse!En tout cas, ta coe:praisona"Souvmnt, j'ai pensé à un mariage assez improbable entre des compositions à la Ben Harper et une interprétation à la Captain Beefheart, le seul élément restant très proche de Radio étant l'utilisation des choeurs en contrepoint de la voix de Malone."me semble justement totalement improbable! Faut que j'écoute ca! :p

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