Efdemin – Chicago

efdemin - chicago Das zweite Album von Efdemin, der eigentlich Phillip Sollmann heißt, ist da. Chicago heißt das Werk und erscheint, wie schon die erste Platte, auf dem Label Dial Records.

Ich hatte – nachdem mir das erste Album ziemlich eingefahren ist – recht hohe Erwartungen an das zweite Album und war beim ersten Hören doch ein wenig entäuscht. Allerdings wächst der Hörspaß, je öfter man es sich zu Gemüte führt. Und am Ende komme ich zu folgendem Schluss: Die verschiedenen Tracks des Albums sind ein schöner, deeper und dubbiger Mix aus Techno und House, und man kann Efdemins Stil deutlich hören. Ein netter Sommersoundtrack, mit dem es sich prima in den Sonnenunter- oder -aufgang tanzen lässt.

Besonders schön ist der Track „Night Train“, ein zehn Minuten langes, sehr deepes Stück House mit einem Hang zum Melancholischen. Oder auch „Oh my God“, das irgendwie fast richtig happy klingt, ein guter Track, um die Sonne morgens auf der Tanzfläche zu begrüßen. Nur der längste Track „Wonderland“ geht mir persönlich ganz ordentlich auf den Geist, obwohl ich es auf der anderen Seite nicht schaffe, ihn wegzuklicken. Ein seltsames Stück Musik.

Alles in allem eher ein entspanntes Album für die After-Hour oder die heimische Anlage mit vielen schönen und in sich stimmigen Tracks.

Tracklist:

  1. cowbell
  2. shoeshine
  3. night train
  4. oh my god
  5. there will be singing
  6. le grand voyage
  7. nothing is everything
  8. round here
  9. wonderland (the race for space)
  10. oh my god (reprise)

(dial)

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