Robot Koch – Death Star Droid

Death Star DroidEndlich ist er draußen, der erste Longplayer von Robot Koch, auf dem eigens und noch recht frisch gegründeten Label Robots Don’t Sleep. Nach zahlreichen Releases mit Jahcoozi und The Tape, in denen Koch als Beatmaker und Produzent eher im Hintergrund blieb, war es nun einfach Zeit für die Soloplatte.

Der Titel „Death Star Droid“ lässt düsteres Bassgerumpel erwarten, aber wer schon mal was von Robot Koch gehört hat, weiß, dass das nur ein Bruchteil dessen ist, was man erwarten kann. Auf dem ersten Eindruck ist es ein Mix aus elektronischer Musik und Hip Hop. Rumms und Schublade zu? Definitives Nein! Lieber nochmal hören und auf Entdeckungsfahrt gehen: Dubstep trifft auf  wonky Hip Hop, trifft auf Synthies, trifft auf Streicher, Klavier und andere akustische Instrumente. Und da ist noch so viel mehr!

In „Death Star Droid“ ergänzen sich fette Bässe und Reglergeschrammel zum satten Einstiegsgewitter. Der Doors-Klassiker „People Are Strange“ strahlt in neuer, erhaben anmutender Klangfarbe, „While“ wirft Funken von fast schon fragiler Schönheit.

Eine Platte für Freunde basslastiger Musik, zum Mitnicken und Zurücklehnen.

(Robots Don’t Sleep)

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