Berghain baut mit DDR-Geldern an

Was haben die Pioniereisenbahn in der Berliner Wuhlheide, das Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks und die geplante Konzerthalle des Berghains gemeinsam? – Sie werden gefördert! Das offene Geheimnis, dass das Berghain im ehemaligen Umspannwerk anbaut, wurde ja mittlerweile durch Medienberichte bestätigt. Und weil das Berghain mit Elektroakustischem Salon, Ballettaufführungen und professionell fotografierendem Türsteher mittlerweile zum etablierten Kulturtempel avanciert ist, zeigt sich die Berliner Kulturverwaltung spendabel und vermacht den Bauherren am Ostbahnhof 1,2 Millionen aus dem DDR-Erbe (Ja, da gibt’s 20 Jahre nach der Auflösung immer noch was zu holen!). Das schreibt die Berliner Morgenpost vom 1. Dezember 2009. Das Geld deckt einen Teil der Baukosten der neuen Halle mit 2500 Stehplätzen für Konzerte – andere Veranstaltungsorte dieser Größe wie das Astra Kulturhaus, Postbahnhof und die Columbiahalle dürften über die neue Konkurrenz nicht besonders angetan sein. Plan ist, dass Ende 2010 eröffnet wird. Davor wird diesen Winter die Panoramabar runderneuert: laut Stadtmagazin tip werden eine neue Anlage und ein neuer Holzfußboden eingebaut!

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