Sometree: Auf Streichern gebettet

Sometree-Konzert, Berlin, Ende Juli 2009

Bei Sometree handelt es sich nicht um irgendeine Band, die es zufällig nach Berlin verschlagen hat, sondern um einen Schatz, der zu unserem Glück noch relativ im Verborgenen liegt. Eigentlich fast etwas überraschend, zumal Sometree nicht selten mit Größen wie Radiohead, Notwist oder Mogwai verglichen werden und zuletzt sogar in vollen Konzerthallen auf Snow Patrol einstimmen durften.

Sometree-Konzert, Berlin, Ende Juli 2009

Schon seit ihrem Debutalbum 1998 zieht sich erdige Dynamik durch ihre teils monströsen, teils stillen Klangwelten. Anfangs in die Emo-Ecke gestellt, schlagen sie mit ihrem fünften Werk „Yonder“ eher ruhigere Töne an. Umhüllt von melancholischer Schwere, getragen von epischen Streichern, präsentierten sie  Ende Juli alle acht neuen Songs ihres neuen Albums auf den Brettern des Kino Babylon. „Das ist etwas, was wir uns nur einmal im Leben leisten können… Oder einfach leisten„, so Sänger Bernd während des Konzerts. Und klang zufrieden.

Sometree-Konzert, Berlin, Ende Juli 2009

Sara hat für BLN.FM Sänger Bernd und Basser Alex vor‘s Mikro geholt und wollte unter anderen wissen, was es mit dem Titel „Yonder“ so auf sich hat, warum ihre Texte so verworren sind und wo die Gemeinsamkeit zwischen Streichern, Tränen und Zwiebeln liegt.

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