Lärmärger für Berlin Festival

berlinfDie Berliner Morgenpost wußte in der Ausgabe vom 6.8. dies zu berichten: nach dem Feuerwerk-Wettzünden der Pyronale im Juni sind Anwohner diesmal im Vorfeld von Berlins größten Indie-Open Air-Ereignis aktiv geworden und zu den Behörden marschiert. Jetzt gibt’s Auflagen: draußen darf in Tempelhof nur noch bis Mitternacht Lärm gemacht werden! Eventuell müssen nun einige Pläne geändert werden – denn die Bühnensituation beschrieb Mitorganisator Conny Opper gegenüber dem taz-Popblog Monarchie und Alltag: „Die Hauptbühne wird so auf dem Rollfeld platziert, dass wir einen großen Vorteil nutzen können: sowohl die Bühne als auch die Zuschauer stehen unter dem großen Vordach und sind damit regensicher, obwohl das Festival dennoch Open-Air ist.“ Samstag morgen 0:30 spielt Drogen-Skandalnudel Pete Doherty auf dieser Bühne, danach die Berliner Moderat. Es kann davon ausgegangen werden, dass einige Flughafen-Anwohner dabei ganz genau hinhören, ob die „55 Dezibel bei geöffneten Fenster“ (etwas weniger als Zimmerlautstärke) nicht überschritten werden.

Resttickets gibt’s übrigens immer noch: 20 Euro kostet das Tagesticket ab 1 Uhr nachts, ab 4 Uhr dürfen die Nachzügler für 10 Euro auf das Gelände.

Mehr Infos und das aktualisierte Line-Up

Eine Antwort zu „Lärmärger für Berlin Festival

  1. so bedauerlich dieser Ärger jetzt ist – man hätte man da von Anfang schon mit rechnen und dem entgegen wirken können und müssen (sogar damals im lauschigen Paaren im Glien, mussten die Bands vor zwölf fertig sein).

    Falls wegen der Auflagen nun Slots/Acts wegfallen, ist das definitiv einer gewissen Fahrlässigkeit geschuldet.

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